Hörtour 2006 - ein Rückblick


Der DSB Landesverband in Schleswig-Holstein und die örtlichen Hörgeräteakustiker haben bei einer zweiwöchigen Hörtour durch Schleswig-Holstein besonders Jugendliche über diese Gefahren aufgeklärt. Im Hörmobil „Audio-Liner“ konnten sich außerdem alle interessierten Bürger einem kostenlosen Hörtest unterziehen.

Miss Norddeutschland 2005, Hiltja Müller (20), die sich für die Prävention einsetzt, informierte vor Ort unter dem Motto: „Ich höre für mein Leben gern....“ speziell die Jugendlichen über die Gefahren von lauter Musik, die bei vielen Schülern und Jugendlichen Auslöser von Hörschäden sind.

Der Walkman, MP3-Player, das Dröhnen aus den Lautsprechern im Auto oder die Disco mit ihrem Lärmpegel von bis zu 130 Dezibel sind Schuld, dass sich immer mehr junge Leute vom Hals-Nasen-Ohrenarzt sagen lassen müssen: „Mit Ihrer Hörschädigung müssen Sie jetzt leben!“

Das Ergebnis der weit über tausend Hörteste ist erschreckend. Bei ca.50 % der durchgeführten Hörteste wurde festgestellt, dass Hörschäden vorhanden sind und ein Besuch beim Akustiker dringend notwendig ist. Darüber hinaus konnten wir viele Interessenten zu einem ausführlichen Beratungsgespräch zu unserer flächendeckenden ambulanten Tinnitus- und Hörberatung einladen.

Die entsprechenden Termine sind auf unser Internetseite ( http://www.dsb-lv-sh.de ) jederzeit nachlesbar.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass wir erfolgreich das Thema Hörschädigung während der Hörtour in der gesamten Presse in Schleswig-Holstein gebracht haben und damit die Bevölkerung für die Hörschädigung sensibilisiert haben und Dank Unterstützung der Mitarbeiter aus der DSB-Bundesgeschäftsstelle die Hörtour 2006 ein voller Erfolg war.



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